Corona - die ärmsten Länder trifft es hart

Afrika wird aktuell von einer dritten Infektionswelle erfasst

In Deutschland freuen wir uns über die neuen und alten Freiheiten nach der Corona-Krise. Langsam kommt die Normalität zurück.

In Afrika sieht die Situation leider anders aus. In Uganda und Sambia wird von einer erneuten Welle durch Mutanten gesprochen. "Der Kontinent geht gerade durch eine dritte Welle, daran besteht kein Zweifel", sagte John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (AU). In einigen Ländern hat sich die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden verdoppelt.

Anfang der Woche hat der ugandische Präsident Yoweri Museveni einen erneuten 42-tägigen Lockdown verkündigt, um einen Anstieg der Infektionen abzubremsen.

Corona hat überall Spuren hinterlassen.

Die Pandemie hinterlässt tiefe Spuren. Rohstoffländer wie Sambia und Uganda sind die Absatzmärkte weggebrochen. Touristen, eine wichtige Einnahmequelle, kommen nicht mehr. Durch Schulschließungen sind die Bildungschancen für Kinder zusammengebrochen. Die Bevölkerung erlebt eine Hungerkrise.

Viele Gegebenheiten können wir kaum verändern, aber wir können Erleichterungen durch Lebensmittel anbieten.

Wie sehen die typischen Lebensgeschichten in Sambia oder Uganda aus?

Die Großmutter Mariana (63 Jahre) aus Sambia hat ihre Kinder durch HIV/AIDS verloren. Eine Tochter wurde mehrfach vergewaltigt, sie ist seitdem nicht nur an AIDS, sondern auch psychisch erkrankt. Die Frau kann nicht mehr eigenständig leben, sie ist auf Hilfe angewiesen. Dazu kommen die sechs Enkelkinder, die bei der Oma leben.

Nach einer Lebensmittel Gabe dankt Mariana Gott und den Spendern.

Oder da ist zum Beispiel die 50jährige Slyvia, sie ist an AIDS erkrankt. Außerdem leidet sie an psychischen Störungen. Der Ehemann ist bereits verstorben. Sie lebt mit ihren 6 Kindern in einem kleinen gemieteten Raum in Kimanto, Uganda. Durch Feldarbeit versucht sie die Familie zu ernähren.

Für diese und andere Menschen wollen wir Hilfe anbieten und den Lebensunterhalt etwas sichern.

Wie können Sie helfen?

  • Mit einem Lebensmittelpaket von 50 EUR

  • Mit der Übernahme einer Patenschaft für 30 EUR monatlich




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