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Eine neue Schule entsteht

Voraussetzungen

Der neue Distrikt Rufunsa, im Nahbereich der Hauptstadt Lusaka, hat einerseits ein Potential zum Wachstum, verfügt aber andererseits aus einem niedrigen Bildungsstand. Der Projektpartner Tabitha Global Care Zambia konnte in dem Dorf Shangobeko ein Grundstück erwerben, auf dem eine neue Schule entstehen soll. Zunächst ist eine Pre-School geplant. An der Pre-School werden die Kinder für die Primary Schule vorbereitet. Für den Bildungsstand der Kinder im Einzugsbereich muss man davon ausgehen, dass die Kinder bildungsfern aufgewachsen sind, ohne Zugang zu vorschulischen Bildungsmaßnahmen oder -einrichtungen wie z. B. einer Krippe oder einem Kindergarten. Sie bringen nichts mit an Vorbildung. Selbst einfache Handfertigkeiten, die im Umgang mit alltäglichen Geräten und Gegenständen wie Scheren, Lineal, Nadel und Faden oder einfachen Werkzeugen wie Hammer, Säge und Bohrer erlangt werden, haben sie nicht. Den Kindern müssen Gelegenheiten gegeben werden, handwerkliches Geschick schon in der Pre-School zu erlangen.


Konzept für das duale Schulzentrum mit Elternseminar

In Verbindung mit der Pre-School werden im Erwachsenenseminar spezielle Alphabetisierungskurse für die Eltern der Schüler angeboten. Meistens werden die jüngeren Kinder von ihren Eltern (i. d. R. sind es die jungen Mütter) auf dem Weg zur Schule begleitet. Dadurch bietet sich eine gute Gelegenheit, den Müttern beim Bringen und Abholen der Kinder gezielt Alphabetisierungskurse anzubieten. Außerdem sollen den Eltern Seminare über Ernährung und Hygiene angeboten werden.

Die Teilnahme der Eltern an den verschiedenen Kursen wird gemeinschaftsbildend sein. Möglichst frühzeitig sollen sich Eltern-Selbsthilfegruppen bilden und Selbsthilfeprojekte im Dorf und in der Umgebung entstehen.

Farming-Kurse (mit Abgabe von Saatgut an die Teilnehmer) über den Anbau von heimischen Cerealien, Gemüsen und Früchten helfen den Eltern, auf ihrem Grundstück oder auf dem 86.000 m² großen Grundstück unserer Sambischen Partner-NGO als Kleinbauern (small holders) Cerealien, Gemüse und Früchte für den Eigenbedarf ihrer Familien anzubauen sowie für den Bedarf der Schulküche. So können die Eltern anfallende Schulgebühren begleichen.


Bernd Faßbender – der Namensgeber

Bernd Faßbender, Jahrgang 1943, blickt dankbar auf sein Leben: Mit fünf Jahren verlor er seine Eltern und kam von Berlin nach Hessen. Seine zweite Pflegefamilie schenkte ihm ein Zuhause, wodurch er in Limburg aufwuchs. Katholischer Priester wäre er gern geworden – auf Wunsch der Adoptiveltern übernahm er jedoch deren Handwerksbetrieb. Er ließ sich zum Rollladen- und Jalousienbauer ausbilden und absolvierte den Meister. Schließlich wurde er Obermeister in Hessen und Beisitzer im Bundesverband seiner Branche. Auch in der Kommunalpolitik engagierte sich der verheiratete Vater von zwei Töchtern.








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