Einen Tag zum Wasserholen

Die ländlichen Regionen in Uganda befinden sich in einer armseligen Situation. Frauen und Kinder, die für das Beschaffen des Wassers zuständig sind, benötigen täglich viel Zeit um Wasser im Umkreis von 3-8 Kilometern zu holen. Abgesehen von den weiten Wegen steht Wasser aus Flüssen oder Sumpflöchern nur in einer minderen Qualität zur Verfügung. Hier liegen die Ursachen für viele Krankheiten und Sterbefälle (Typhus, Cholera, Durchfall, Würmer…). Eine Veränderung der Notlage ist eine Zielsetzung von Tabitha.

Am 1. Dezember 2020 wurde ein weiteres Wasserprojekt mit 8 Brunnen durch das Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) genehmigt. Davon liegen 6 Brunnen im Kayunga Distrikt – nordöstlich von Kampala. Die zwei anderen Brunnen in Kimanto (Luuka Distrikt) und Sakabusolo (Wakiso Distrikt) sollen als zusätzliche Brunnen die bereits bestehenden Anlagen entlasten. In Kimanto kommen Menschen beispielsweise aus einem weiten Umfeld zum Brunnen. Dort musste das Wasserkomitee den Menschen einen Tag zum Wasserholen zuteilen, weil sonst eine Überlastung der Anlage zu befürchten war.

Das Wasserprojekt mit 8 Brunnen ist für eine Laufzeit von 4 Monaten kalkuliert, aber bereits nach 6 Wochen waren alle Brunnen gebohrt worden. Vor der Einweihung der Anlagen werden Grundlagen der Hygiene nach dem WASH Prinzip vermittelt. (WASH – Clean Water, hygiene and sanitation for a desease free community).

Das gesamte Projekt wird zu 75% aus Mitteln des BMZ finanziert. Der Eigenanteil von 25% wird durch Spender von Tabitha aufgebracht. Damit kann im Verhältnis von 1+3=4 für etwa 8.000 Menschen in Uganda Trinkwasser in nächster Nähe gespendet werden.









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